Was ist dran am Vitamin D??

Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin, das über die Nahrung aufgenommen und mithilfe von Sonnenlicht vom Körper selbst gebildet werden kann. Dennoch haben in Mitteleuropa etwa 60 % der Menschen, besonders im Winter, einen Mangel. Das ist Fakt und in vielen Studien belegt.

Bekannt ist Vitamin D vor allem für seine Rolle bei der Knochengesundheit, da es die Aufnahme von Calcium unterstützt. Es wirkt im Darm, in den Nieren und in den Knochen. Darüber hinaus beeinflusst es jedoch viele weitere Bereiche im Körper. 

Es unterstützt das Immunsystem, kann Entzündungen verringern und spielt eine Rolle bei der Regulation von Zellwachstum und Zelltod.

Auch das Herz-Kreislauf-System profitiert, da Vitamin D an der Blutdruckregulation beteiligt ist.

Niedrige Vitamin-D-Spiegel werden mit einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes, bestimmte Krebsarten, Infektionen, Autoimmunerkrankungen sowie psychische und neurologische Erkrankungen in Verbindung gebracht. Auch Schwangerschaftskomplikationen treten häufiger auf.

Der Vitamin-D-Status wird durch eine Blutuntersuchung (25-Hydroxy-Vitamin D) bestimmt. Werte unter 20 ng/ml gelten als kritisch, während Spiegel ab etwa 30 ng/ml mit besseren Gesundheitswerten assoziiert sind.

Bei nachgewiesenem Mangel wird die Einnahme von Vitamin D3 mit einer fetthaltigen Mahlzeit empfohlen. Die Dosierung richtet sich nach individuellen Faktoren wie Ausgangswert, Körpergewicht und Sonnenexposition.

Die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und anderer Fachgesellschaften haben sich in den letzten Jahren verändert. Auch höhere Spiegel bis zu 60 ng/ml werden ohne Weiteres empfohlen. Insgesamt ist richtig, dass der Mangel individuell viel wahrscheinlicher ist als zu hohe Werte. Dennoch muss man sagen, dass viel Einnahme nicht automatisch viel hilft.

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